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Cannes 2013

Das Festival

Filmfestspiele

Cannes

Iron Man 2

Premiere

Sex and the City 2

Premiere

38. Toronto Filmfestival (TiFF)

Festivaltagebuch

Überwältigender Beifall für Jason Reitsman LABOR DAY

 

Ich war am Sonnabend noch einmal in einer Vorführung und ich habe nun endlich begriffen, warum die Filmemacher so gern nach Toronto fahren. Jason Reitman hat an dem Tag noch einmal seinen neuen Film "Labor Day" vorgestellt, eine Literaturverfilmung.

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38. Toronto Filmfestival (TiFF)

Festivaltagebuch

Wie funktioniert der People's Choice-Award?

 

Gestern sind die Filmfestspiele in Toronto zu Ende gegangen. Auch hier wurden Preise verliehen, wie auf jedem anderen Festival auch. Es gibt auch eine Kritiker-Jury. Aber der wichtigste Preis ist der "People's-Choice-Award", den das Publikum wählt.

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38. Toronto Filmfestival (TiFF)

Festivaltagebuch

Der talentiert Daniel Radcliffe präsentiert drei Filme in Toronto

 

Der eine heißt "Horns", das ist ein ganz toll gemachter Fantasiefilm. Dann hat er "Kill Your Darlings" vorgestellt, in dem er Allen Ginsberg spielt, den amerikanischen Dichter der Beat Generation.

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38. Toronto Filmfestival (TiFF)

Festivaltagebuch

Welche Filme gelten als heiße Kandidaten auf einen Oscar?

 

Zum Beispiel "Twelve Years a Slave", das ist der neue Film von Steve McQueen, oder aber auch "Dallas Buyers Club" von Jean-Marc Vallee. Diese beiden Filme sind eindeutig Oscar-Kandidaten. 

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38. Toronto Filmfestival (TiFF)

Festivaltagebuch

Warum Toronto immer mehr an Bedeutung gewinnt

Man kann sagen, die Oscar-Saison ist eröffnet, denn die Filmwelt blickt gespannt auf Toronto. Anders als auf den traditionellen Filmfestvials in Cannes, Venedig oder Berlin wählt in Toronto nicht eine Jury, sondern das Publikum die wichtigsten Preisträger aus.

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Cannes 2013

Festival Tagebuch Tag 11

Roman Polanskis Wettbewerbsbeitrag "Venus in Fur" elektrisiert die französischen Kollegen

 

Roman Polanski, der alte Fuchs greift auf der Zielgeraden mit "Venus in Fur" noch massiv in den Wettbewerb ein. Der Stoff ist die Verfilmung eins Theaterstücks, von Polanski nachbearbeitet und mit Gattin Emmanuelle Seigner und Mathieu Amalric in den Hauptrollen besetzt. Die französischen Kollegen meinen am letzten Tag den Gewinner der "Goldenen Palme" gesehen zu haben. Das ist vielleicht etwas zu optimistisch. Polanskis burleske Komödie ist klassische Samstagabend-Kino-Unterhaltung für das französische Bildungsbürgertum - etwas altmodisch und angestaubt, aber heiter.

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Cannes 2013

Festival Tagebuch Tag 10

James Gray und Jim Jarmusch zeigen ihre Wettbewerbs-Beiträge

 

Die großen Themen in diesem Jahr sind Rache, Vergebung und Sex. Insgesamt ist Cannes 2013 ein durchschnittlich guter Jahrgang ohne extreme Ausreißer nach unten. Richtig miese Filme haben wir im Wettbwerb kaum gesehen. Es fehlt allerdings der große Aufreger, ein Film wie Lars von Triers "Antichrist", an dem sich die Geister scheiden und über den heftig diskutiert wird.

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Cannes 2013

Festival Tagebuch Tag 9

Alexander Payne Wettbewerbsbeitrag "Nebraska" in Schwarz-Weiß

 

Der Tag beginnt mit Alexander Paynes Wettbewerbsbeitrag "Nebraska". Ein schwarz-weißer Road-Movie ohne Überraschungen. Vater und Sohn gehen widerwillig gemeinsam auf eine in die Vergangenheit. Am Ende ist das zerrüttete Verhältnis wieder im Lot. Nett. Aber nett reicht hier in Cannes nicht. Und 110 Minuten ist der Film eindeutig zu lang geworden.

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Cannes 2013

Festival Tagebuch Tag 8

"Drive"-Regisseur Nicolas Winding Refn entäuscht mit "Only God Forgives"

 

Wir schreiben es ja nur sehr ungern. Aber die größte Enttäuschung des Festivals bis heute ist ausgerechnet der Film unseres Lieblings-Regisseurs Nicolas Winding Refn. Vor zwei Jahren hat er hier in Cannes mit "Drive" unsere Herzen im Sturm erobert. Ryan Gosling spielte den namenlosen "Driver", schon jetzt einer der coolsten Helden der Filmgeschichte. In "Only God Forgives" sehen wir nun wieder Ryan Gosling. Doch der Zaubr will sich leider nicht noch einmal einstellen.

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Cannes 2013

Festival Tagebuch Tag 7

Michael Douglas als "Liberace" in Steven Soderberghs "Behind the Candelabra"

 

Für den ergreifendsten Moment des Festivals jenseits der Leinwand ist in diesem Jahr Michael Douglas verantwortlich. Auf der Pressekonferenz zu Steven Soderberghs ("Oceans Eleven") Liberace-Film "Behind the Candelabra" beweist er Mut zum Gefühl. Douglas: "Steven gab mir das Drehbuch als Geschenk und Versprechen, als bei mir gerade Krebs diagnostiziert worden war. Und das war für mich in diesem Moment unglaublich wichtig. Ich glaube, es ist eine der schönsten Rollen meiner Karriere". Douglas bricht die Stimme, Tränen schießen in seine Augen, es wird ganz still im Saal...Douglas: "Entschuldigen Sie, aber das ist sehr emotional für mich".

 

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Cannes 2013

Cannes Tagebuch Tag 6

"La Grande Bellezza" - Träumen mit Paolo Sorrentino

 

Cannes kann so schön sein, mit einem Film wie "La Grande Bellezza". Das heißt so viel wie "Die große Schönheit". Und Regisseur Paolo Sorrentino ist mit diesem pulsierenden, schillernden Drama wieder ein ganz wundervoller Film gelungen. 2008 begeisterte Sorrentino die Kritiker hier in Cannes mit seinem außergewöhnlichen "Il Divo". Ein Film über den italienischen Politiker Andreotti.

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Cannes 2013

Cannes Tagebuch Tag 5

Die Coen-Brüder zeigen in Cannes "Inside Llewyn Davis"

 

Zwei Cannes-Veteranen haben im Wettbewerb ihren Hut in den Ring geworfen. Joel und Ethan Coen begeben sich mit ihrem Beitrag "Inside Llewyn Davis" in die New Yorker Folk-Szene der frühen Sechziger Jahre. Ihr Protagonist Llewyn Davis ist Musiker, der im Dunstkreis von Bob Dylan auf seinen großen Durchbruch als Solo-Künstler hofft. "Folk Music" soll allerdings erst später populär werden. Und so schlägt sich Davis ohne Geld und Erfolg von Tag zu Tag durch, jeden Nacht schläft er auf einer anderen Couch. Ein typischer Coen-Film: brillante Dialoge, subtiler Humor und ein erlesener Soundtrack.

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Cannes 2013

Cannes Tagebuch Tag 4

Asghar Farhadis "The Past" ist Favorit in Cannes

 

Haben wir den Gewinner der "Goldenen Palme" bereits gesehen? Das Drama des Iraners Asghar Farhadi "The Past" hat jedenfalls alles, was einen Gewinner in Cannes ausmachen sollte: Eine vielschichtige, intelligente Geschichte und hervorragende Darsteller. Der Stoff ist politisch und trotzdem zeitlos. Genau der Film, nach dem Jury-Chef Stephen Spielberg suchen könnte. "The Past" gehört schon jetzt zu unseren Lieblingsfilmen der Canns Edition 2013!

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Cannes 2013

Cannes Tagebuch Tag 3

Jung und schön mit Francois Ozon in Cannes

 

Unser erster Wettbewerbs-Film heute heißt "Young & Beautiful" und inszeniert hat ihn der französische Regisseur Francois Ozon. Jung und schön möchten hier an der Croisette ja alle sein. Allein deswegen passt dieser Film gut ins Programm. Das Drama mit komischen Untertönen zeigt, was alles passieren kann, wenn man dem Nachwuchs zu viele Freiheiten lässt. Hier verdient sich eine 17jährige aus gutem Hause nach der Schule als Gelegenheits-Prostituierte etwas dazu. Ozons neues Werk wird von den Kritikern sehr wohlwollend aufgenommen. Ein potentieller Gewinner der Goldenen Palme ist er aber definitiv nicht. "Young & Beautiful" bietet aber auch die erste Entdeckung des Festivals: Hauptdarstellerin Marine Vacth könnte einmal ein Star werden.

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Cannes 2013

Cannes Tagebuch Tag 2

Auf der Pressekonferenz wirken Regisseur Baz Luhrman und seine Hauptdarsteller Carey Mulligan, Leonardo Di Caprio und Tobey Maguire trotz Traumstart in den USA (51 Millionen Dollar Einspielergebnis am ersten Wochenende) etwas angespannt. Cannes macht jeden Künstler nervös. Denn hier will niemand durchfallen. Leonardo Di Caprios Haare sind ordentlich mit Gel gebändigt, der Anzug changiert grau-silbern, dass weiße Hemd lässt die Augen besonders blau wirken.

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Cannes 2013

Die 66. Filmfestspiele sind eröffnet

Cannes Tagebuch Tag 1

 

Die Kritiker sind genervt. Mit der Exklusivität des Eröffnungsfilms ist es in diesem Jahr in Cannes nicht weit her. Denn „Der große Gatsby“ ist bereits vergangene Woche in den US-Kinos gestartet. In Deutschland läuft er am heutigen Donnerstag an und war in Previews bereits parallel zur Festival-Gala in Cannes zu sehen. Nicht dramatisch, aber für Cannes ein Novum. So richtig begeistert wurde die Literaturverfilmung von Baz Luhrman an der der Croisette auch nicht aufgenommen.

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Berlinale 2012

Goldener Bär für die Taviani-Brüder

Kino hält eindeutig jung. Den Beweis haben wir seit der Berlinale-Bären-Verleihung - Paolo und Vittorio Taviani hüpften mit ihrem Goldenen Bären herum als wären sie nicht achtzig und zweiundachtzig Jahre alt, sondern achtzehnjährige Jungen und gefeiert wurden sie vom Publikum wie ein Boy-Band. Was bedeutet den Taviani-Brüdern der Goldene Bär für ihren Wettbewerbsbeitrag "Cäsar muss sterben", nachdem sie schon so viele Preise gewonnen haben? Paolo Taviani antwortet: "Es ist ein sehr wichtiger Preis, vielleicht der wichtigste von allen, wenn man das so werten kann. Denn dieser Film ist anders als unsere anderen und sogar für uns etwas neues."

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Berlinale 2012

Steven Soderberghs HAYWIRE

Die Berlinale geht langsam in die Zielgerade. In einem bisher durchwachsenen Wettbewerb liegt Christian Petzolds "Barbara" mit Nina Hoss immer noch ganz weit vorn in den Kritikerspiegeln. Gestern haben wir nun den neuen Steven Soderbergh Film gesehen, er heißt "Haywire" und läuft hier als Sondervorführung. Die Hauptrolle spielt die ehemalige Catchfighterin Gina Carano, die als Heldin sämtliche Männer verprügeln darf.

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Berlinale 2012

Meryl Streep erhält ihren Ehren-Bären

An Berlinale-Tagen wir gestern sind auch hartgesottene Kritiker einfach mal nur begeisterte Fans. Meryl Streep ist in der Stadt, um sich ihren Ehren-Berlinale Bären abzuholen. Und wahrscheinlich lag es daran, dass Valentinstag war, wir hatten Meryl gestern einfach ganz besonders lieb. Komplimente wurden gemacht, eine rumänische Kollegin schwärmte auf der Pressekonferenz: Jetzt da ich Sie ganz aus der Nähe sehen kann, warum haben Sie in "The Iron Lady" nicht auch die ganz junge Margret Thatcher gespielt?" Meryl Streep antwortet geschmeichelt: "Oh, ich liebe Rumänien."

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Berlinale 2012

Zhang Yimous FLOWERS OF WAR mit Christian Bale

Gestern war ein Berlinale-Tag mit Höhen und Tiefen. In "Flowers of War" von Zhang Yimou versucht Christian Bale 1937 in Nanking, Klosterschülerinnen und Prostituierte vor den einmarschierenden Japanern zu retten. Der Film ist bildgewaltig, aber leider na manchen Stellen unfreiwillig komisch.  Am Abend wurde dann einhundert Jahre Babelsberg und "Cinema for Peace" gefeiert.

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Berlinale 2012

Nordirisches Polit-Drama SHADOW DANCER mit Clive Owen und Anrea Riseborough

Was war das gestern für ein Berlinale-Tag: In "Captive" von Brillante Mendoza begleiteten wir Isabelle Hubert als Geisel in den philippinischen Dschungel. Auszug aus dem Pressetext: "Der Film nimmt seine Zuschauer mit in Geiselhaft." Als wir uns aus der wieder befreit hatten, konnten wir Clive Owen und Andrea Riseborough im nordirischen Polit-Drama "Shadow Dancer" sehen. Owen spielt darin seine Spezialität, einen Agenten, in diesem Fall einen MI5 Offizier unter dessen Oberfläche die Gefühle nur so brodeln.

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Berlinale 2012

Angelina Jolie zeigt Regiedebüt

Gestern war hier in Berlin Angelina-Jolie-Tag. Sie stellte ihr Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" vor und selbst die größten Skeptiker sagten am Ende: Regiedebüt gelungen." Angelina Jolie zeigte sich offensichtlich sehr erleichtert über die Komplimente: "Regieführen ist viel schöner als schauspielen", davon ist Angelina Jolie jetzt fest überzeugt: "Brad meint, wer einen Haushalt mit sechs Kindern organisieren kann, der kann auch Regie führen."

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Berlinale 2012

Historienfilm LEB WOHL MEINE KÖNIGIN eröffnet Filmfestspiele in Berlin

Sie ist eröffnet, die 62. Berlinale. Etwa 2.000 Gäste zitterten hier gestern bitterlich auf dem kältesten roten A-Festival-Teppich der Welt. Als Eröffnungsfilm haben wir Benoît Jacquots Film "Leb wohl, meine Königin" gesehen, ein gut abgehangener französischer Kostüm- und typischer Eröffnungsfilm. Er hat keinem weh getan, aber so richtig toll war er auch nicht.

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Berlinale 2012

Auftakt der Filmfestspiele in Berlin

Heute Abend geht es los mit den 62. Filmfestspielen in Berlin. Die Star-Dichte ist extrem hoch, es kommen u.a. Angelina Jolie, der indische Bollywood-Star Sharuk Khan, Robert Pattinson, Uma Thurman, Keanu Reaves, Billy Bob Thornton, Isabelle Hubert, Charlotte Rampling, Selma Hayek, Juliette Binoche, Jake Gyllenhaal. Als Eröffnungsfilm sehen wir heute Abend "Leb wohl meine Königin".

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65. Filmfestspiele Cannes

Goldene Palme geht zum zweiten Mal an Michael Haneke

Das Cannes-Tagebuch 2012: Elfter Tag

Michael Haneke hat es wieder geschaft: Mit AMOUR hat er zum zweiten Mal die Goldene Paleme in Cannes gewonnen! Unser Top-Favorit HOLY MOTORS ging komplett leer aus. Eine Entscheidung, die nicht nur wir nicht ganz nachvollziehen konnten. So viel Mut und Innovation sollte einen Preis wert sein, es muss ja nicht die Goldene Palme sein. Insgesamt passt diese Entscheidung zu den anderen, die die Jury in diesem Jahr getroffen hat. Wie nicht anders zu erwarten zeichnete das Team um Nanni Moretti vor allen naturalistisches, realistisches Kino aus. HOLY MOTORS war da einfach zu experimentell. 
   

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65. Filmfestspiele Cannes

Das Cannes-Tagebuch 2012: Zehnter Tag

Robert "Edward" Pattinson versucht sich in David Cronenbergs Literatur-Verfilmung COSMOPOLIS als zynischer Banker von seinem Image als Romantik-Vampir freizuspielen. Er macht auch gar keine schlechte Figur, weil er den größten Teil des Films a la "Edward" mit nur einem Gesichtsausdruck bestreiten muss. Mit Paul Giamatti oder Juliette Binoche hat er ein Traum-Cast an seiner Seite. Aber all diese Zutaten können diesen etwas manirierten Langweiler leider auch nicht retten.

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65. Filmfestspiele Cannes

Buh-Rufe für Lee Daniels THE PAPERBOY mit Nicole Kidman und Zac Efron

Das Cannes-Tagebuch 2012: Neunter Tag

Heute haben wir im Festivalpalast endlich die ersten Buh-Rufe gehört. Ein bisschen Kontroverse sollte hier in Cannes ja schon stattfinden. THE PAPERBOY von Lee Daniels ("Precious"), ein schwüler Südstaaten-Film-Noir teilte die Kritiker in zwei Lager. Die einen fanden ihn unterirdisch, die anderen gar nicht so schlecht. Das lag vor alle Dingen an Nicole Kidman in bester Spiellaune. Die spielt eine sexy Dorf-Schlampe mi Herz, inklusive Sex-Szenen. Comeback teilweise gelungen.
 

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65. Filmfestspiele Cannes

Walter Salles enttäuscht mit ON THE ROAD

Das Cannes-Tagebuch 2012: Achter Tag

Von Walter Salles ("Central Station", "Behind The Sun", "The Motorcycle Diaries") ON THE ROAD hatten wir eine Menge erwartet. Der Film basiert auf auf dem Kult-Buch des New Yorker Schriftstellers Sal Paradise und dreht sich um die rebellischen Beatnik-Poeten auf ihrer Reise und Suche nach Identität quer durch die USA. Auch die Besetzung war mit Sam Riley (als Sal Paradise), Kristen Stewart, Garrett Hedlund und Kirsten Dunst viel versprechend.

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65. Filmfestspiele Cannes

Leos Carax HOLY MOTORS: Haben wir den Gewinner der GOLDENEN PALME heute schon gesehen?

Das Cannestagebuch 2012: Siebter Tag

Haben wir den Gewinner der GOLDENEN PALME heute schon gesehen? Leos Carax HOLY MOTORS entführte uns in eine bizarre, aber völlig neue Welt. So einen seltsam-spannenen Film haben wir noch nie gesehen. Hauptdarsteller Denis Lavant spielt sich in insgesamt elf Rollen (!) die Seele aus dem drahtigen Leib.

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65. Filmfestspiele Cannes

Ken Loach setzt mit THE ANGEL'S SHARE auf bewährte Zutaten

Das Cannes-Tagebuch 2012: Sechster Tag

Ken Loach ("Looking For Eric") setzt mit seinem Wettbewerbsbeitrag THE ANGEL'S SHARE auf bewährte Zutaten: Eine Besetzung gemischt aus Amateuren und Profis und das Thema "soziale Ungerechtigkeit", das in einer märchenhaften Geschichte verpackt daher kommt. Diesmal dreht es sich um eine Gruppe Kleinkrimineller, die zu Sozialdienst verdonnert von ihrem Chef für die Kunst des Whiskey-Brennens begeistert werden.

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65. Filmfestspiele Cannes

Weiterer Triumph für Michael Haneke mit AMOUR

Das Cannes-Tagebuch 2012: FünfterTag

Wenn Boris Becker Wimbleton als ein Wohnzimmer bezeichnen darf, dann kann der österreichische Regisseur Michael Haneke Cannes getrost sein Apartment nennen. Fast alle seine Filme wurden in Cannes uraufgeführt. Beinahe alle gewannen mindestens einen Preis. Sein größter Triumph: Die Goldene Palme für "Das Weiße Band". Dementsprechend groß war natürlich heute morgen die Erwartung an seinen Nachfolger "Amour".

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65. Filmfestspiele Cannes

Wahre Geschichte über ein Brüder-Trio während der Prohobition in "Lawless" von John Hillcoat

Das Cannes-Tagebuch 2012: Vierter Tag

Der Tag beginnt mit einem Film, auf den wir uns richtig gefreut haben: "Lawless" von John Hillcoat mit Tom Hardy, unserem Liebling Jessica Chastain, Shia Labeouf, Guy Pearce und Mia Wasikowska. Es geh um die wahre Geschichte eines Brüder-Trios, das zu Zeiten der Prohibition sein Geld mit illegaler Schnaps-Brennerei verdient und sich nicht dem korrupten Polizei-System beugen will. Das bleihaltige, ziemlich brutale Drama hat sich dann eigentlich schon wegen eines grandiosen Auftritts von Gary Oldman als Gangster-Legende gelohnt. Insgesamt blieb der Film aber zu konventionell - eigentlich kein Wettbewerbsmaterial.

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65. Filmfestspiele Cannes

Der Wettbewerb in Cannes: Ein exklusiver Club ohne Frauen

Das Cannes-Tagebuch 2012: Dritter Tag

Cannes 2012 - mehr denn je ein exklusiver Männer-Club! Keine einzige Frau darf im Wettbewerb ihren Film zeigen. Immerhin, in der Jury sitzen mit Schauspielerin Diane Kruger, der palästinensischen Regisseurin und Schauspielerin Hiam Abbass, der britischen Drehbuchautorin und Regisseurin Andrea Arnold und der französischen Schauspielerin Emmanuelle Devos dann doch vier Frauen unter fünf Männern.
 

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65. Filmfestspiele Cannes

Cannes zeigt Filmkunst, Spektakel, Trash und Erlesens

Das Cannes-Tagebuch 2012: Zweiter Tag

Cannes, das ist immer noch vieles auf einmal und alles zur gleichen Zeit: Filmkunst, Spektakel, Trash, Erlesenes, Billiges, Realität, Illusion, Irrsinn und Sachlichkeit. Um den Wahnsinn der Croisette in seiner ganzen Schönheit zu begreifen, muss man sich einmal die Details eines einzigen Tages vergegenwärtigen

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65. Filmfestspiele Cannes

Wes Anderson eröffnet Festival mit MOONRISE KINGDOM

Das Cannes-Tagebuch 2012: Erster Tag

Einen besseren Auftakt-Film als in diesem Jahr kann man sich gar nicht wünschen! Wes Andersons "Moonrise Kingdom" machte Kritiker und Gäste glücklich. Kein Wunder. In Wes Andersons Welten möchte man spontan einziehen. Niemand arrangiert seine Bilder mit so viel Stil und Liebe wie er.

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68. Filmfestspiele Venedig

Die große Baugrube vor dem Festivalpalast

Sogar das Wetter spielt in diesem Jahr mit. Nachdem im vergangenen Jahr der halbe Lido von Stürmen weggepustet wurde, strahlt in diesem Jahr bei 32 Grad die Sonne vom Himmel. Unschön: Die riesige Baugrube neben dem alten Casino, wo man nun seit über zwei Jahren am neuen Festival-Palast baut. Offensichtlich ohne großen Erfolg, denn mehr als ein gigantisches Loch wurde bisher nicht ausgehoben.

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68. Filmfestspiele Venedig

Christoph Waltz, Kate Winslet und Jodie Foster erobern mit CARNAGE den Lido

Eine Welturaufführung ohne den Regisseur? Das gibt es in Venedig nur ganz selten. Nach seiner Verhaftung beim Zürich Filmfestival bleibt Roman Polanski aber doch lieber Zuhause in Paris. Noch eine Verhaftung will der Regisseur nicht riskieren. Und so wird der Regisseur von seinen Hauptdarstellern Christoph Waltz, Kate Winslet und John C. Riley vertreten. Die Vierte im Bunde, Jodie Foster, ist ebenfalls nicht angereist. Der Film GOTT DES GEMETZELS kommt beim Publikum gut an. Und Christoph Waltz liefert einen weiteren gefeierten Auftritt - er wird besonders beklatscht.

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68. Filmfestspiele Venedig

Madonna zeigt ihre neue Regiearbeit W.E.

Über drei Jahre hat Madonna in ihre zweite Regiearbeitet "W.E." investiert. Ein Film über "die größte Liebe des 20. Jahrhunderts". Um die bereits zweimal geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson zu heiraten, verzichtete der britische König Edward VIII. auf seine Krone. Madonna: "Mich hat an dieser Geschichte so sehr fasziniert, dass Edward seine Macht und seine Krone für die Frau, die er liebt, aufgibt."

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68. Filmfestspiele Venedig

Alle lieben George Clooney

Die Italiener würden "ihrem George" sofort das gesamte Land anvertrauen. George Clooney liebt Italien und die Italiener lieben ihn dafür mit gößter Inbrunst zurück. Vor dem Festivalpalast warten bereits mittags Fans und Fotografen in der sengenden Sonne. Wenn man später Passanten vor dem roten Teppich fragt, was sie an George so sehr mögen, antworten alle: Er lächelt immer so schön. Eine italienische Zeitung titelt sogar: George Clooney erobert den Lido mit einem Lächeln und einem guten Film. In dieser Reihenfolge... Ein italienisches Magazin schreibt: Seit George sich von der Canalis getrennt hat, sieht er zehn Jahre jünger aus...

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