Berlinale 2012

Das Berlinale-Tagebuch 2012

An Berlinale-Tagen wir gestern sind auch hartgesottene Kritiker einfach mal nur begeisterte Fans. Meryl Streep ist in der Stadt, um sich ihren Ehren-Berlinale Bären abzuholen. Und wahrscheinlich lag es daran, dass Valentinstag war, wir hatten Meryl gestern einfach ganz besonders lieb. Komplimente wurden gemacht, eine rumänische Kollegin schwärmte auf der Pressekonferenz: Jetzt da ich Sie ganz aus der Nähe sehen kann, warum haben Sie in "The Iron Lady" nicht auch die ganz junge Margret Thatcher gespielt?" Meryl Streep antwortet geschmeichelt: "Oh, ich liebe Rumänien."

 

"The Iron Lady": Spekulationen über Oscar für Meryl Streep?

 

Gestern hat hier in Berlin jedenfalls niemand daran gezweifelt, dass nach Golden Globe und BAFTA Award nun auch der Oscar folgt. Meryl Streep bleibt trotzdem skeptisch:"Es ist eine komische Situation, wenn ständig über Preise spekuliert wird. Ich fühle mich plötzlich wie Teil einer Sportveranstaltung. Doch die Dankesrede ist auch nach all den Preisen, die ich erhalten habe, immer noch eine Ausnahmesituation. Als stecke ich gar nicht in meinem Körper, so fühle ich mich auf Preisverleihungen."

 

Hans Chrisitan Schmid zeigt seinen Wettbewerbsbeitrag WAS BLEIBT

 

Dem deutschen Regisseur Hans Christian Schmid ging es gestern ganz ähnlich. Sein Film "Was bleibt" lief im Wettbewerb, da wurden Schmids Filme schon vier mal gezeigt. Ist das dann überhaupt noch etwas Besonderes? Christian Schmid antwortet: "Das ist auf alle Fälle noch sehr aufregend, weil es geht ja jedes Mal um den Film, den man präsentiert. Und deswegen ist es auch nicht vergleichbar. Mit der Aufregung war es die letzten Tage ganz gut, aber jetzt fängt es an, fürchterlich zu werden." "Was bleibt" ist eine solide Arbeit, die hier mit viel Wohlwollen aufgenommen wurde. Doch die große Begeisterung fehlte ein bisschen. Corinna Harfouch steht in dieser Studie um eine auseinanderbrechende großbürgerliche Familie als depressive Mutter im Mittelpunkt. Ein Kritiker bezeichnete sie einmal als "Intendanten-Plage". Sie sie denn auch eine Regisseurs-Plage? Hans Christian Schmid antwortet: "Corinna ist keine Regisseurs-Plage, jedenfalls nicht für mich." Korinna Harfouch entgegnet: "Nicht jedes Mal. Ich lassen immer mal wieder einen aus."...(lacht). Es wird eben auch viel gelacht hier auf der Berlinale.

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