Jennifer Lopez

Jennifer Lopez über Schwangerschaft, Babypause und Comeback

Wir treffen Jennifer Lopez für ihren Film "Plan B für die Liebe" zum Interview in Köln. Was für eine Überraschung: Die anstrengende Diva hat sich zur zuckersüßen Gesprächspartnerin entwickelt. (Wir erinnern uns an ein schon lange zurückliegendes Interview. Damals durften bestimmte Fragen nicht gestellt werden. Zum Beispiel wie hoch die Versicherungssumme für ihren Allerwertesten ist. Aber wer würde so etwas überhaupt fragen?) Nun gibt sich Jennifer Lopez entspannt und beantwortet alle Fragen. Eine gute Taktik nach den überwiegend vernichtenden Filmkritiken für ihre romantische Komödie "Plan B für die Liebe".

In einer Schlüsselszene des Films werden Sie mit der Diagnose des Frauenarztes konfrontiert, sie werden statt einem Baby Zwillinge bekommen. Das haben Sie ja nun auch persönlich erlebt. Wie haben Sie es aufgenommen?

Ich habe gelacht. Nein, es war eher ein Kichern. Wahrscheinlich war ich auch ein bisschen hysterisch ... (lacht).

 

Haben Sie die Arbeit in Ihrer Baby-Pause vermisst oder haben Sie sich irgendwann an das Leben in Jogging-Hosen gewöhnt?

Also, ich hatte keine Entzugserscheinungen, so nach dem Motto: Ich muss unbedingt wieder vor der Kamera stehen! Aber ich habe es vermisst zur Arbeit zu gehen.
 

Schrecken Sie Frauen mit so einer teilweise sehr drastischen Komödie nicht eher davon ab, Kinder zu kriegen?

Nein, dass glaube ich nicht. Frauen sollen sich gute fühlen, wenn sie aus meinem Film kommen. Sie sollen das fühlen, was ich fühle, wenn ich eine romantische Komödie sehe. Ich will glücklich und hoffnungsvoll sein. Ich will daran glauben, dass der Prinz auf dem weißen Pferd existiert und das Leben schön ist. Ich will viel lachen und ein paar Tränen vergießen. Die romantische Komödie ist mir als Genre sehr wichtig. Für mich sind es Märchen für Erwachsene. Als Kinder hören wir all diese tollen Märchen. Aber, woran sollen wir uns als Erwachsene halten, wenn wir ein bisschen Inspiration brauchen?
 

Spielen Sie die Mutterrolle anders, seitdem Sie selbst Mutter sind?

Auf jeden Fall. Ich hatte schon vorher Mütter und schwangere Frauen gespielt. Aber jetzt arbeite ich natürlich mit einer ganz neuen Pallette von Emotionen.
 

In Ihrem Film machen Sie sich über sämtliche Nebenwirkungen einer Schwangerschaft lustig. Fanden Sie Ihre Schwangerschaft auch so witzig?

(Lacht) ... Wenn man selbst in der Situation steckt, hat man wahrscheinlich nicht so viel Humor. Aber wenn ich die Zeit der Schwangerschaft jetzt mal aus der Distanz und mit dem nötigen Abstand betrachte, dann hat sie jede Menge komische Aspekte.
 

Wie soll es jetzt mit Ihrer Karriere weiter gehen?

Ich weiß nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, mein Leben fängt mit dem beginnenden Leben meiner Kinder gerade erst an.

CHRISTIAN AUST
 

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